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Arbeitsgruppe Netze und Versorgungssicherheit

Leitung: Peter Breuning, Stadtwerke Schwäbisch-Hall

In dieser Arbeitsgruppe erarbeiten Netzbetreiber zusammen mit anderen Akteuren die Entwicklungsnotwendigkeiten von Verteil- und Übertragungsnetzen unter besonderer Berücksichtigung von Smart Grids Technologien. Die AG soll eine landesweite Verteilnetzstudie begleiten, die gerade kleineren Verteilnetzbetreibern eine Leitlinie für den Aus- und Umbaubedarf der Verteilnetze geben wird. Gleichzeitig kann diese Studie Netzbetreibern dazu dienen, ihre Investitionen gegenüber den Regulierungsbehörden zu rechtfertigen.

Die gestiegenen Anforderungen an Datensicherheit stellen Netzbetreiber vor große Herausforderungen. Ebenfalls von großer Relevanz ist die Umsetzung von Maßnahmen nach §§ 13 und 14 EnWG im Kontext von Smart Grids und die Interdependenz der Sparten Strom und Gas. Entsprechend erarbeitet die AG Handlungsempfehlungen und begleitet die Umsetzung mit einem Erfahrungsaustausch. Somit ergeben sich zunächst folgende konkrete Themen:

  • Speicherbetrieb (elektrische, thermische und mechanische), hierbei insbesondere Begleitung von durch das Land geförderte Projekte
  • Praxisanwendung neuer Technologien wie z. B. RONT
  • Bestimmung unterbrechbare Versorgungseinrichtungen
  • Abgrenzung netz/ marktbezogene Maßnahmen
  • Rollenverteilung und Kommunikation zwischen Übertragungs- und Verteilnetzbetreiber
  • direkte Kupplung von 110 kV Netzen
  • Ausbau IKT unter Beachtung gestiegener IT-Sicherheitsanforderungen
  • Erarbeitung von Vorschlägen für die spartenübergreifende Sicherstellung der Versorgung mit Strom und Gas

Über die Mitarbeit in der Arbeitsgruppe erhalten ihre Mitglieder konkrete Handlungsempfehlungen, die sie unmittelbar in ihre eigene betriebliche Praxis umsetzen können. Umgekehrt können die Mitglieder die Fragestellungen ihrer betrieblichen Praxis unmittelbar in die Arbeitsgruppe einbringen und dort Lösungen gemeinsam erarbeiten. Der direkte Erfahrungsaustausch mit anderen Akteuren und Technologieanbietern gewährleistet ein beschleunigtes gemeinsames Lernen. Durch eine enge Verzahnung des Vereins mit der Politik können Anforderungen an geänderte regulatorische Rahmenbedingungen direkt an politische Entscheidungsträger transportiert werden.