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Mitgliederporträts

Gemeinde Allensbach

www.allensbach.de

Allensbach - bekannt als Sitz des Instituts für Demoskopie - ist eine Gemeinde am Bodensee im Landkreis Konstanz mit etwas mehr als 7000 Einwohnern. Die Gesamtgemeinde mit den früher selbstständigen Gemeinden Hegne, Kaltbrunn und Langenrain erstreckt sich auf 27 km2 Fläche vom Gnadensee über den Bodanrück bis zum Überlinger See.

Mit der gleichen Einwohnerdichte wie Deutschland und einer typischen Gebäudestruktur im Wohn- und Dienstleistungsgewerbebereich bietet sich Allensbach als Modellregion für den Klimaschutz an.

Bürgerbeteiligung ist ein wichtiger Pfeiler der örtlichen Politik. Als maßgeblichen Schritt hat die 2001 gegründete Lokale Agenda 21 grundlegende Untersuchungen zum Energieverbrauch in Allensbach initiiert und aus den Ergebnissen eine Vorlage erarbeitet, die letztlich zur klimapolitischen Selbstverpflichtung der Gemeinde im Rahmen einer Klimaschutzrichtlinie geführt hat. Die am 17.01.2006 mit Ergänzung in 2010 beschlossene Richtlinie sieht vor, dass die Gemeinde bis zum Jahr 2020 den CO2-Ausstoß gegenüber 2004 von 6 Tonnen pro Einwohner halbieren und bis 2050 um 83 % auf 1 Tonne pro Einwohner reduzieren wird. Um vorbildlich voranzugehen, soll bei den öffentlichen Liegenschaften inklusive der Wasserwerke und der Straßenbeleuchtung das Reduktionsziel von 83% bereits im Jahr 2020 erreicht werden. Hier liegt man aktuell bei 50%.

2010 wurde Allensbach und seine Lokale Agenda als „Energie-Musterkommune“ und „Klimaneutrale Kommune“ ausgezeichnet. Mit den Preisen verbunden war die Förderung weiterer Untersuchungen und diverser Maßnahmen im Klimaschutz, die sukzessive umgesetzt werden.

Im Jahr 2014 kaufte Allensbach zusammen mit den Nachbargemeinden Reichenau und Bodman-Ludwigshafen das örtliche Gas- und Stromnetz zurück - nicht zuletzt, um auf dieser Basis örtliche Maßnahmen zum Klimaschutz besser umsetzen zu können.

Um die ambitionierten Klimaziele erreichen zu können, wurde 2016 ein Konzept erstellt, das zeigt, dass der Strombedarf des Ortes schon heute zu 80% durch regenerative Energien gedeckt werden kann - kostenneutral. Möglich soll dies die intelligente Verknüpfung regenerativer Energien mit modernen Heizungsanlagen als Stromquellen bzw. Verbraucher machen, die über ein intelligentes Stromnetz miteinander verbunden und koordiniert sind. Moderne Regel- und Datenübertragungstechnologie soll dabei die Teilnahme quasi unbegrenzt vieler Anlagen möglich machen und gleichzeitig Sicherheit und Datenschutz auf höchstem Niveau gewährleisten.

Im Rahmen der Smart Grids-Plattform Baden-Württemberg e.V. suchen wir Mitstreiter und konstruktive Kritiker auf dem Weg zur Realisierung der Idee eines Energieautarken Allensbach als Blaupause für die Energiewende!

Alliander AG

www.alliander.de

Alliander, größter niederländischer Verteilnetzbetreiber für Strom und Gas und in Deutschland in den Bereichen Energienetze, Öffentliche Beleuchtung und Lichtsignalanlagen präsent, positioniert sich als Partner der Energiewende, z.B. durch den Aufbau digitalisierter Energie-Infrastrukturen. Denn Stromerzeuger, Verbraucher und Speicher miteinander zu koppeln, ist ein wichtiger Baustein, damit die Energiewende bezahlbar gelingt.

Zum Beispiel nimmt die Einspeisung erneuerbarer Energien in die Netze stetig zu. So steigt auch deren Volatilität und damit die Anforderung an die Netzstabilität. Deshalb statten wir die Netze mit neuen, intelligenten Techniken aus, welche die Stromeinspeisung und den Verbrauch über eine vollautomatische Steuerung optimal aufeinander abstimmen.

Alliander unternimmt viele Aktivitäten, um den Herausforderungen Energiewende gerecht zu werden. So hat Alliander beispielsweise 2012 das erste vollwertige Smart Grid erfolgreich in Amsterdam installiert und in Betrieb genommen. Etwa 10.000 Haushalte nutzen dieses intelligente Netz, das in großem Rahmen es ermöglicht, nachhaltige und dezentrale Energie zu erzeugen und einzuspeisen. Dabei hat man die moderne Smart Grid Technologie in das bestehende Netz integriert. Es wurden u.a. Mittelspannungsnetze und Verteilstationen digitalisiert, Smart Meter installiert und das Telekommunikationsnetz angepasst.

Die Smart Grid-Plattform Baden-Württemberg e.V. bietet Alliander eine gute Gelegenheit, sich mit anderen engagierten Unternehmen auf dem Gebiet des Smart Grids auszutauschen. So können die beteiligten Unternehmen voneinander lernen und die Energiewende erfolgreich vorantreiben. Darüber hinaus eröffnet diese Plattform die Chance, Kooperationen zu bilden und Projekte zu initiieren, die zu ökologischen und ökonomischen Erfolgen führen können.

AVAT Automation GmbH

www.avat.de

AVAT Automation,  ist ein 1988 gegründetes, unabhängiges mittelständisches Unternehmen mit über 80 Mitarbeitern, überwiegend Ingenieure unterschiedlichster Fachrichtungen mit Firmensitz in Tübingen.

smartEnergyAutomation

Mit einem breiten Produktportfolio und umfassendem Leistungsangebot rund um Mess-, Steuerungs-, Regelungs- und Leittechnik bieten wir innovative Konzepte, Systeme und Lösungen für die Energiewirtschaft an. Unsere Kernkompetenz sind dezentrale Energiesysteme mit dem Schwerpunkt Kraft-Wärme-Kopplung.

IT-, Kommunikations-, Automatisierungs- und Energie-Infrastruktur wachsen immer stärker zusammen. In diesem dynamischen Spannungsfeld sind unsere Aktivitäten angesiedelt. AVAT plant und realisiert durchgängige Automations- und Leittechnik-Lösungen für Energieversorger: Heizkraftwerke, Energiezentralen/Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung, Nah- und Fernwärme-Versorgung, Netzregelung. Seit weit über 10 Jahren vernetzen wir räumlich verteilte, dezentrale Energieanlagen und optimieren deren Einsatz im Pool. Heute realisieren wir virtuelle Kraftwerke und smart Grids, Verbundlösungen aus flexiblen Erzeugern, Lasten und Speichern kombiniert mit intelligentem Erzeugungs- und Lastmanagement.  

Darüber hinaus entwickelt AVAT innovative High-End-Produkte, wie hocheffiziente Motormanagement-Systeme für große BHKW-Gasmotoren. Hier ist AVAT eines der technologisch weltweit führenden Unternehmen. Mit dieser Expertise unterstützen wir international operierende BHKW-Hersteller dabei, ihre Aggregate hinsichtlich Wirkungsgrad und CO2-und NOx-Reduktion zu optimieren. Wir realisieren die komplette BHKW-Automation – vom Motormanagement über Power-Management bis zur Kraftwerks-Leittechnik inkl. BHKW-Einsatzoptimierung.

Diese Optimierungsstrategien ermöglichen die optimale Integration Erneuerbarer Energien ins Energiesystem und durch Direktvermarktung zugleich eine deutliche Erhöhung der Wirtschaftlichkeit - Ökologie trifft Ökonomie.  Mit unseren Aktivitäten leisten wir einen umfassenden und nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Schonung der endlichen Ressourcen.

Becker Büttner Held (BBH)

www.beckerbuettnerheld.de

Becker Büttner Held (BBH) versteht sich als der führende Anbieter von Beratungsdienstleistungen für Energie- und Infrastrukturunternehmen und deren Kunden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hierbei im Bereich der Kommunalwirtschaft. Hier berät BBH ca. 400 Stadtwerke, daneben aber ebenso Energieunternehmen jeder Art, europäische Energieerzeuger, Kraftwerksbetreiber, über 250 Industrieunternehmen, Investment-gesellschaften etc. Aber auch die Politikberatung für Regierungen, Parlamentsfraktionen und Verbände gehört zum Portfolio von BBH.

Mit über 450 Mitarbeitern, darunter mehr als 200 Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Ingenieure, nimmt BBH eine Schlüsselposition in der Branche ein. Durch wichtige Publikationen sowie die Herbeiführung zahlreicher Grundsatzentscheidungen ist es BBH außerdem gelungen, die Entwicklung der Energiewirtschaft mit zu prägen.

Im Bereich Smart Metering und Smart Grid hat die Sozietät eine besondere Expertise aufgebaut. Sie berät dabei interdisziplinär sowohl die etablierten Marktteilnehmer bei der Bewältigung der sich ergebenden Herausforderungen als auch Unternehmen, die den Umbruch nutzen, in diesen Markt einzutreten. Als ein weiteres Betätigungsfeld der BBH-Gruppe ist die Steuerberatung, Gestaltungsberatung und Wirtschaftsprüfung von Unternehmen und ihren Gesellschaftern zu nennen.

DEPsys SA

www.depsys.ch

DEPsys ist eine im Bereich Smart Grid führende Schweizer Technologiefirma. Sie entwickelt evolutive Lösungen, die es traditionellen Niederspannungsnetzbetreibern erlaubt die Herausforderungen der dezentralen Produktion von erneuerbaren Energiequellen, wie z.B. Solar- und Windanlagen, sowie der aufkommenden Speichersysteme, zu meistern.

Die GridEye-Plattform ist eine innovative Technologielösung für Verteilnetzbetreiber. Einzigartig in der Einfachheit der Installation, ist sie die einzige Lösung, die keine langwierige, manuelle Parametrierung braucht und wahres Plug & Play bietet. Echtzeitmonitoring und Statistiken liefern detaillierte Informationen zum Netzzustand, während Regulierungsalgorithmen perfekte Netzqualität und –stabilität garantieren. Optimierungsalgorithmen kümmern sich dabei um das lokale Gleichgewicht von Produktion und Verbrauch auf Netzstationsebene in einem sehr dynamischen Umfeld. Der Einsatz der kompletten Plattform verringert signifikant den Bedarf an Infrastrukturinvestitionen und die Energieverschwendung.

GridEye wurde verschiedentlich mit Innovationspreisen ausgezeichnet und ist heute bei verschiedenen Schweizer Netzbetreibern für erste Versuche im Einsatz. Einer der grössten Schweizer Netzbetreiber ist daran einen flächendeckenden Rollout über die nächsten Jahre zu planen.

Easy Smart Grid GmbH

Easy Smart Grid GmbH

Easy Smart Grid entwickelt Technologie für ein Smart Grid, das mehr (volatile) Erneuerbare integrieren kann. Es schafft eine Marktplattform, auf der Produzenten und -verbraucher Energie und Flexibilität austauschen. So aktiviert diese einfache, robuste und kostengünstige Lösung Lastverschiebung als kostengünstigen Energiespeicher für das Stromnetz.

Easy Smart Grid bedeutet:

  • Ständiger Ausgleich von Erzeugung und Verbrauch, um Energie günstiger zu speichern und die Umstellung auf Erneuerbare zu beschleunigen (Solar- und Windenergie),
  • Einfacher Zugang für jeden Nutzer und faire Vergütung von Flexibilität,
  • Dezentrale Architektur ohne komplexe und teure IKT-Infrastruktur, die Versorgungssicherheit und den Schutz privater Daten deutlich verbessert

Einen vertieften Einblick in die Tätigkeitsfelder der Easy Smart Grids GmbH, vor allem im Bereich von Inselnetzen, bietet diese Broschüre.

EAV Stuttgart

www.eav-stuttgart.de

Die EAV Stuttgart ist die einzige reine Elektroautovermietung in der Region Stuttgart. Begonnen haben wir mit einem Tesla Model S, mittlerweile haben wir sechs reinelektrische Fahrzeuge und drei weitere sind bereits bestellt. Bei jeder Fahrzeugmiete gibt es nicht nur das Auto an sich, sondern auch Zugang zur App des Fahrzeuges und eine ausführliche, einstündige Einweisung, damit unsere Kunden auch wirklich alle Features optimal nutzen können.

Wir verstehen uns nicht nur als Autovermietung, sondern als rundum-Dienstleister für eMobilität. Neben der reinen Vermietung bieten wir auch Events mit begleiteten Probefahrten oder Vorträge an, um den Menschen die Vorzüge des elektrischen Fahrens näher zu bringen. Viele unserer Kunden wollen, nachdem sie einmal elektrisch gefahren sind, nicht mehr in einen Verbrenner einsteigen, deswegen beraten wir viele Privatpersonen und Firmen beim Umstieg auf Elektrofahrzeuge.

Als Kunde profitieren Sie von unseren über 250.000 elektrisch gefahrenen Kilometern, dementsprechend haben wir viele Erfahrungen gesammelt und können fast alle Fragen rund um das Thema beantworten.

Elektroautos sind nur in Kombination mit erneuerbaren Energien sinnvoll. Damit das reibungslos funktioniert, braucht es intelligente Netze, die eAutos mit grünem Strom versorgen und in denen eAutos wichtige Pufferspeicher sind. Um diese Verknüpfung voranzutreiben, unterstützen wir die Smart Grids-Plattform BW und stehen allen Mitgliedern als kompetente Ansprechpartner für Fragen zum elektrischen Fahren zur Verfügung.

egrid applications & consulting GmbH

www.egrid.de

Die egrid applications & consulting GmbH ist ein junges Unternehmen aus dem Allgäu, welches sich seit 2013 intensiv mit dem Thema intelligenter Verteilnetzausbau beschäftigt. Unter der Devise: „Mit Intelligenz statt Kupfer“ berät die egrid seine Kunden aus dem Netz- und Industriebereich mittels effizienten Messungen, Analysen, Optimierungen und IT-seitiger Implementierung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Quartier- und Arealkonzepten, welche mittels Eigenerzeugung und Batteriespeicherlösungen umgesetzt werden können. Diese stellen aus Sicht der egrid den nächsten Schritt in Richtung eines zukünftigen, smarten Energiesystems dar.

Seit dem Leuchtturmprojekt IRENE, aus dem egrid hervorging, wurde das dort gewonnene Wissen über smarte Stromnetze kontinuierlich weiterentwickelt und ausgebaut. Heute schöpft die egrid ihre Erfahrungen neben dem Folgeprojekt IREN2 u.a. aus dem EU-Projekt ELSA, in welchem ein Wohnkomplex in Kempten zu einer Blaupause für ein energieeffizientes Quartier aus Mehrfamilienhäusern gestaltet wird.

Ein besonderes Anliegen der egrid ist es, wissenschaftsnah die aktuellsten Trends aus der Forschung aufzunehmen, ihre Wirkungen zu verstehen und in den praktischen Anwendungen zu implementieren. Alleine im letzten Jahr entstanden für diesen Zweck vier firmeninterne Abschlussarbeiten, die sich sowohl technisch, informations- und wirtschaftswissenschaftlich mit den vielseitigen Themengebieten der Entwicklung intelligenter Strukturen auseinandersetzten. Dieses Umfeld der angewandten Forschung wird mit einer hohen Anzahl an studentischen Mitarbeitern verschiedener Fachrichtungen kontinuierlich aufrechterhalten.

Die smartgrids-bw-Plattform bietet mit seinem interdisziplinären Ansatz die Möglichkeit, industrieweite Kompetenzen zu vereinigen und auf ein gemeinsames Ziel zu fokussieren: Dem intelligenten Umbau unseres Energiesystems. Die egrid freut sich in diesem Rahmen ihre Kompetenzen einbringen und die Möglichkeit des gemeinsamen Gestaltens wahrnehmen zu können.

EIFER I European Institute for Energy Research

www.eifer.org

EIFER wurde im Jahr 2001 vom französischen Energieversorger EDF und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in Karlsruhe gegründet. Der Sitz dieses deutsch-französischen Instituts in Karlsruhe bietet die Möglichkeit, sich mit vielfältigen Forschungspartnern an einem dynamischen Wissenschafts- und Technologiestandort auch grenzüberschreitend auszutauschen und zusammen an dem Ziel zu arbeiten „Innovative Lösungen für die Energie von morgen“ zu entwickeln.

Ein interdisziplinäres Team von mehr als 100 Wissenschaftlern widmet sich sowohl der Grundlagenforschung als auch der Erprobung und Umsetzung innovativer Technologien bzw. Methoden. Die Entwicklung von systemischen und integrierten Ansätzen zur Energieplanung in Städten unter Berücksichtigung von innovativen lokalen Lösungen stellt einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Stadtplanung dar. In diesem Kontext bilden die Aktivitäten zu Smart-Grid Themen eine wichtige Säule für EIFER. Konkret beschäftigt sich EIFER mit der Evaluation von Demonstrationsprojekten in Frankreich.

EIFER untersucht die Effektivität von Demand-Side-Response Maßnahmen und entwickelt räumlich aufgelöste Simulationsmodelle, die die unterschiedlichen Netzebenen und Akteure systemisch verknüpfen, um die Komplexität der Smart Grids abbilden zu können. Die Smart Grid-Plattform Baden-Württemberg e.V. bietet EIFER die Möglichkeit sich mit anderen Akteuren aus der Energiewirtschaft, Industrie und Wissenschaft zum Thema Smart Grids auszutauschen, Kooperationen zu bilden und gemeinsame Projekte zu initiieren, die einen konkreten Beitrag zur Energiewende in Deutschland und Frankreich leisten können.

Fichtner GmbH & Co. KG

www.fichtner.de

Fichtner engagiert sich im Themenfeld Smart Grids:

Die Energiewende, wie wir sie verstehen und von unserer Regierung formuliert wurde, bedeutet eine fundamentale Umstrukturierung der Energieinfrastruktur. Dieses Jahrhundertprojekt betrifft alle:  Bürger, Unternehmen, Stadtwerke und Kommunen. Die Energiewende kann nur gelingen, wenn die notwendigen Maßnahmen von einem breiten gesellschaftlichen und politischen Konsens sowie zwischen den Ländern langfristig getragen werden. An diesem Gestaltungsprozess möchte sich Fichtner pro-aktiv beteiligen.

Daher haben wir uns bereits als Gründungsmitglied des Smart Grids-Plattform Baden-Württemberg e.V. engagiert und werden weiterhin als Systemintegrator konventioneller und erneuerbarer Energietechnologien tätig sein.

Wir sehen Smart Grids als technologische Basis und Enabler für die Energiewende. Smart Grids bedeuten die Integration aller Erzeugungseinheiten, Netze, Speicher und Prosumenten. Schwankende erneuerbare Erzeugung und neue Energieaustauschmechanismen erfordern dabei eine automatisierte Kommunikation in immer kürzeren Zeitabständen. Der Integrator sind Informations- und Kommunikationssysteme.

Fichtner hat mit seinem sehr breiten Portfolio die Möglichkeit, die Umsetzung der Energiewende durch den Einsatz von Smart Grids Technologien von der Erstellung der Studie, über Projekte zur Technologieintegration bis hin zur Projektsteuerung komplexer Smart Grids Projekte aktiv zu begleiten.

Fraunhofer ISE

www.ise.fraunhofer.de

Die Abteilung Intelligente Energiesysteme des Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE verfügt über weitreichende Erfahrungen im Bereich der Betriebsführung und Systemregelung von Energienetzen und innovativer Gebäudeenergiesysteme. In zahlreichen Projekten wie z.B. eTelligence konnte Know-how im Bereich der Gestaltung optimaler Rahmenbedingungen zur Systemintegration dezentraler Erzeuger sowie der Kommunikationstechnologie im Smart-Grid-Kontext aufgebaut werden. Die mehrjährige Feldtesterfahrung ist neben dem umfangreichen Pool an Simulationstools eine besondere Qualifikation.

fokus.energie e.V.

www.fokusenergie.net

Eine Initiative engagierter Unternehmer und führender Akteure der TechnologieRegion Karlsruhe gründete 2014 das Netzwerk fokus.energie e.V. als Dachorganisation um unabhängig und offen für jede nachhaltige Energie-Technologie Ideen, Unternehmen und Projekte zu fördern und unterstützen. Gründer, Innovatoren, Unternehmer und Investoren nutzen die vertrauensvolle Plattform zum Austausch von Visionen und Erfahrungen sowie zur Umsetzung von Innovationen und Entwicklung nachhaltiger Technologien. Aktivitäten etablierter Akteure wie das Energieforum, die EnergieRegion Karlsruhe und weitere Initiativen und Aktivitäten einer starken Unternehmens- und Forschungslandschaft werden mit Unterstützung der TechnologieRegion mit fokus.energie gebündelt und positioniert.

Mit Schulungen und Workshops sowie regelmäßigem Erfahrungsaustausch auf auch internationalen Kongressen, Networking-Veranstaltungen, Projekt- und Best-Practice-Präsentationen wird kompetent über innovative und nachhaltige Entwicklungen im Energie-Sektor informiert und diskutiert, um das Energie-Netzwerk in der TechnologieRegion Karlsruhe stetig auszubauen und zu stärken. Die Mitglieder kommen aus kleinen und großen Unternehmen mit Schwerpunkt Energietechnologie, Energieeffizienz und Klimaschutz, sowie Forschungs- und Bildungsinstitutionen, Förder- und Finanzierungseinrichtungen und der öffentlichen Hand.

FZI Forschungszentrum Informatik

www.fzi.de

Das FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie betreibt seit 30 Jahren erfolgreich angewandte Forschung und Technologietransfer im gesamten Bereich der Informationstechnologie. Das FZI unterstützt – insbesondere kleine und mittelständische – Unternehmen ebenso wie öffentliche Einrichtungen, die neuesten Erfolge wissenschaftlicher Forschung aus Informatik, Wirtschaftswissenschaften und Ingenieurwissenschaften in wirtschaftlichen Nutzen umzusetzen. In Projekten, die gemeinsam mit Geschäftspartnern aus der Wirtschaft oder in Auftragsarbeit für sie durchgeführt werden, entstehen neue oder bessere Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsprozesse.

Das FZI verfügt mit dem Wissen aus vielen Projekten und Forschungsaktivitäten – insbesondere im Bereich Smart Grids – über umfassende Kompetenzen, um innovative Lösungen im Bereich der Energieinformatik zu erforschen, prototypisch zu implementieren und zu evaluieren. Durch die Aktivitäten im Cluster Elektromobilität Süd-West arbeitet das FZI zudem sehr eng mit großen und kleinen Industriepartnern aus den Domänen der Energiewirtschaft, der IKT sowie der Automobilbranche zusammen.

Mit dem FZI House of Living Labs wurde eine partizipative und interdisziplinäre Entwicklungs- und Demonstrationsplattform realisiert, in die verschiedene dezentrale Erzeugungsanlagen, elektrische und thermische Speicher sowie kommunikationsfähige Verbraucher im realen Gebäudebetrieb integriert sind. Das FZI Living Lab smartEnergy ist dabei einer der Kernbestandteile, über den sich die Erkenntnisse aus den laufenden Forschungsarbeiten direkt demonstrieren und evaluieren lassen. Dadurch wird der Transfer von aktuellen Forschungserkenntnissen in die Praxis ermöglicht.

Als Mitglied der Smart Grids-Plattform BW bringt das FZI seine Kompetenzen im Bereich Energiemanagement sowie der Gestaltung und Bewertung von Markt- und Anreizmechanismen für Strommärkte ein.

hsag Heidelberger Services AG

www.hsag.info

Seit 2005 berät und unterstützt die hsag Heidelberger Services AG regionale und überregionale Energieversorger. Das Leistungsspektrum umfasst die temporäre Bereitstellung von Personal sowie die Prozessübernahme im operativen Tagesgeschäft bis hin zu Beratung und Konzeption. Zudem bietet die hsag Heidelberger Services AG Dienstleistungen im Bereich Marketing und Neue Medien an. Neben großen Energiekonzernen wie E.ON Energie Deutschland GmbH, RWE AG und EnBW Energie Baden-Württemberg AG, zählen auch regionale und kommunale Versorger wie z.B. die Stadtwerke Heidelberg GmbH oder die SWP Stadtwerke Pforzheim GmbH & Co. KG zu ihren Kunden. Aktuell beschäftigt die hsag Heidelberger Services AG an den Standorten Heidelberg, Essen, Münster, Gera, Chemnitz und Walldorf knapp 180 Mitarbeiter.

IDS GmbH

www.ids.de

Die IDS GmbH ist Experte für Netzleittechnik, Fernwirktechnik sowie für Stationsautomatisierung und Schutztechnik. Darüber hinaus bieten wir Softwarelösungen für die Entstörung und Instandhaltung sowie für die Integration und Vernetzung von Systemen an.  Zu unseren Kunden zählen Netzbetreiber und Stadtwerke, aber auch Industrieunternehmen und Verkehrsbetriebe.  

Unser großer Vorteil: Als Unternehmen der IDS-Gruppe bieten wir übergreifende Lösungsansätze für den Netzbetrieb, den Messstellenbetrieb sowie in Sachen IT-Sicherheit. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Digitalisierung der Energiewende. Dies erreichen wir durch integrierte Technologien und Schnittstellen, einem breiten Fachwissen und der Mitarbeit in aktuellen Forschungsprojekten.

Vom Stadtwerk in der Region bis hin zum Wasserversorger der Metropole Dubai setzen wir Projekte schnell und effizient um – immer auf Basis der aktuellen Marktanforderungen und angepasst an individuelle Bedürfnisse. Mit 245 Mitarbeitern in unserer Zentrale in Ettlingen sowie Niederlassungen weltweit sind wir immer nah am Kunden und nah an den Projekten. Und das seit über 40 Jahren. 

Hochschule Offenburg

www.hs-offenburg.de

Die Hochschule Offenburg engagiert sich im Themenfeld Smart Grids:

Sowohl in Lehre als auch in Forschung spielen Smart Grids an der Hochschule Offenburg eine Rolle. Durch die Einrichtung mehrerer Professuren in den Bereichen Energiesystemtechnik, Energiewirtschaft, elektrische Netze, elektrische Energietechnik und Energieinformatik wurde die Kompetenz in diesem Themenfeld entscheidend gestärkt.

In den Studiengängen Energiesystemtechnik (Bachelor), Energy Conversion and Management (internationaler Master) und Elektrische Energietechnik/Physik (Bachelor) werden umfassende Grundlagen zur Funktionsweise von Energiesystemen vermittelt und dabei jeweils Vertiefungsfächer im Bereich Smart Grids angeboten. Im direkten Smart Grids Fokus wurde zum Herbst 2017 zusätzlich der neue Masterstudiengang Power and Data Engineering eingerichtet. So werden kompetente Ingenieurinnen und Ingenieure ausgebildet, die sich tatkräftig in der Umsetzung des Großprojekts Energiewende engagieren können.

In der Forschung sind mehrere Professorinnen und Professoren sowie wissenschaftliche Mitarbeiter am Institut für Energiesystemtechnik (INES) an Projekten im Themenfeld der dezentralen Energiesysteme und Systemmodellierung beteiligt. Die Forschungsergebnisse tragen dazu bei, Smart Grids für zukunftsfähige Energiesysteme umzusetzen.

Unternehmen aus der Region finden an der Hochschule Offenburg kompetente und engagierte Ansprechpartner im Themenfeld Smart Grids. So leistet die Hochschule einen wichtigen Beitrag dazu, Smart Grid-Technologien in Baden-Württemberg zu etablieren, um die Energiewende effizient voranzubringen.

Ing3E GmbH

www.ing3E.de

Energie-, IT- und Kommunikations-Infrastrukturen wachsen immer stärker zusammen. In diesem dynamischen Spannungsfeld sind unsere Aktivitäten im Dienstleistungssektor angesiedelt und reichen von Smart Grid über Smart City bis zum Smart Home.
Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, die Energiewende mitzugestalten und wollen die Themen Realität werden zu lassen.
Wir verstehen die Smart Grids-Plattform Baden-Württemberg als ein innovatives Netzwerk mit dem Ziel, gemeinsam Ideen und Lösungen für die Zukunft und die damit gestellten Herausforderungen zu finden.

Institut für Nachhaltige Technische Systeme (INATECH)

www.inatech.uni-freiburg.de 

Das INATECH verbindet Lehre und Forschung auf dem Gebiet der Nachhaltigen Systeme, und vervollständigt diese durch eine ingenieurwissenschaftliche Nachhaltigkeitsforschung. Das gemeinsam mit den Freiburger Fraunhofer-Instituten konzipierte Institut hat einen von drei Forschungsschwerpunkten im Bereich der Energiesysteme, die eine zuverlässige Versorgung mit erneuerbarer Energie sowie deren Speicherung und effizienten Einsatz ermöglichen sollen. Smart Grids-Themen werden in verschiedenen Forschungsprojekten unter anderem an der Professur für Technologien der Energieverteilung bearbeitet.

In der Lehre bietet das INATECH seit 2016 den englischsprachigen Masterstudiengang „Sustainable Systems Engineering“ an und engagiert sich außerdem mit Lehrangeboten im internationalen Masterstudiengang Renewable Energy Engineering and Management. 

KISTERS AG

www.energie.kisters.de

Das mittelständische Unternehmen KISTERS (Hauptsitz Aachen) entwickelt heute mit über 500 Mitarbeiter*innen u.a. Software-Lösungen für nachhaltiges Ressourcenmanagement von Energie, Wasser und Luft. Für die Energiewirtschaft mit ihren Geschäftsfeldern Energiegewinnung, -verteilung, -vermarktung/-handel sowie -nutzung entwickelt KISTERS marktnahe und zukunftsweisende Software-Lösungen. Das Portfolio enthält Lösungen für u.a. Energiedaten- und Portfoliomanagement, Prognose, Virtuelle Kraftwerke, Metering, Smart Grid/Leittechnik sowie für das Lifecycle-/Asset-Management von Anlagen und Netzen. Mehr als 750 Unternehmen aus der Energiewirtschaft und der Industrie setzen auf KISTERS Software.

KISTERS Leittechnik sorgt für die ausfallsichere Führung von Hoch- und Mittelspannungsnetzen jeglicher Größe bei Energieversorgern und kommunalen Versorgungsunternehmen in Querverbundwarten. Auch in den verwandten Gebieten Energietransport, Verkehr, Industrie und Umwelttechnik kommt die bewährte Leittechnik von KISTERS zum Einsatz. Smart-Grid-Komponenten für u.a. Minutenreserve- und Sekundärreserve-Management, Steuerung von EE-Anlagen, Virtuelle Kraftwerke, Prognosen, Netzsicherheitsrechnung und Zustandssimulation ergänzen das Portfolio. Mehr als 250 Unternehmen weltweit haben KISTERS Leittechnik erfolgreich im Einsatz.

Karlsruher Institut für Technologie

www.kit.edu

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) nimmt sowohl die Mission einer Universität des Landes Baden-Württemberg als auch jene eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Es ermöglicht Synergien, wie sie wohl an keinem anderen deutschen Standort erzielbar sind. Mit rund 9 400 Mitarbeitern und rund 25 000 Studierenden setzt das KIT, getragen von den drei Säulen Forschung, Lehre und Innovation, seine Schwerpunkte in den naturwissenschaftlich-technischen Disziplinen.

Zur thematischen Profilierung und strategischen Planung der Forschungsaktivitäten wurde bereits 2008 das KIT-Zentrum Energie gegründet. Mit etwa 1 250 Mitarbeitern und einem Gesamtbudget von 250 Millionen Euro ist es das größte Energieforschungszentrum Deutschlands und eines der größten in Europa. Dabei überschreitet es Fachgrenzen und vereint grundlegende und angewandte Forschung zu allen für die Energiewende relevanten Forschungsthemen. Die Forschungsschwerpunkte liegen dabei auf den erneuerbaren Energien, der Energieeffizienz sowie auf Speichern und Netzen. Von besonderer Bedeutung im KIT-Zentrum Energie sind die Arbeiten von Ingenieurs-, Natur-, Geistes-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern zu intelligenten Netzen, deren Kopplung und Integration. Sie reichen disziplinübergreifend von einzelnen Komponenten wie supraleitenden Strombegrenzern bis hin zu Untersuchungen der systemischen Interaktion.

Am „EnergyLab 2.0“ werden elektrische, thermische und chemische Energieströme sowie neue Informations- und Kommunikationstechnologien miteinander verknüpft. Im Reallabor „Smart Home Lab“ wird die Verbindung einzelner Komponenten über ein Energiemanagementsystem erforscht, um in Zukunft Haushalte in intelligente Netzstrukturen integrieren zu können und hierdurch zu einem höheren Lebenskomfort beizutragen. Das Helmholtz-Programm „Speicher und vernetzte Infrastruktur“ bündelt mit einer langfristigen Perspektive die Aktivitäten des KIT und weiterer Helmholtz-Zentren zur Entwicklung wirtschaftlicher Speicher und der Entwicklung und Vernetzung der zur Energieübertragung und -verteilung erforderlichen Infrastrukturen.

Wegen der Vielzahl thematischer Schnittstellen bei Speichern und vernetzten Infrastrukturen ist auch die Geschäftsstelle des Smart Grids-Plattform Baden-Württemberg e.V. am Karlsruher Institut für Technologie verortet worden.

KOP GmbH

www.kop.info

KOP verfügt mit seinen drei Geschäftsfeldern KOP Consult, Create und Care über führendes Know-how und umfangreiche Projekterfahrung bei der Durchführung von anspruchsvollen Beratungs- und Planungsprojekte zur Entwicklung nachhaltiger, nutzerorientierter Arbeits- und Bürokonzepte sowie der Realisierung und Optimierung von produktiven, nachhaltigen Gebäuden.

KOP betreibt hierzu auch Eigenforschungsprojekte (aktuell „Smart Living“) im Verbund mit Forschungseinrichtungen zur Entwicklung neuer Herangehens- und Wirkungsweisen an die Planung und Konfiguration von innovativen, wegweisenden Zukunftsthemen im Bau- und Nachhaltigkeitsbereich.

Das Leistungsangebot orientiert sich an einem umfassenden Modell der Performance von Gebäuden und folgt einem arbeitstechnisch-, betriebswirtschaftlich-integralen Grundmodell für die Produktivität und Wertschöpfung von Gebäuden. KOP ist auch autorisierter Pilotauditor und Experte für nachhaltige Gebäude und Stadtquartiere gem. den Anforderungen der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen DGNB.

Dabei berät, plant und auditiert KOP in In- und Ausland für namhafte Referenzen verschiedenste Projektanforderungen und hat für das Land Baden-Württemberg zusammen mit dem Umweltministerium und der DGNB das Nachhaltigkeitsportal „Nachhaltiges Bauen- NBBW“ entwickelt.

Das Engagement von KOP in der Smart-Grids BW Plattform sollen der Einbindung von intelligenten, nachhaltigen Gebäuden als Prosumer im Netz mehr Möglichketen geben. In und durch Gebäude finden 98% des Nettostromverbrauches in Deutschland statt. Wir sehen ein großes Potential, diese Tatsachen vorteilhaft zusammenzubringen. Hier haben wir große Expertise aufgebaut und beraten Plattformpartner.

Leitbild – „Gebäude als Zukunftsbeitrag“®

„Gebäude in ihrer Gestaltung, Nutzung und Konfiguration sind in heutiger Zeit mehr denn je ein Schlüsselfaktor für unsere ökologische, ökonomische und kulturelle Zukunft."

Steffen Klingler, Geschäftsführer

 

management project coaching (Dr.-Ing. Franz Hein, Esslingen)

Energiewende und notwendige Symbiosen

Die Konvergenz von Automation, IT und Energie führt zu einer neuen Ausgestaltung der an sich bereits bestehenden Symbiose der Energietechnik mit der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT). Die bisher auf die Anlagen der Energieversorgungsunternehmen konzentrierte Energietechnik erfährt eine Weiterung in Richtung IT-gestützter Werkzeuge (Energieassistenzsysteme) insgesamt, selbst lokal bei den Energiekunden. Diese werden damit befähigt, als „mündige“ Energienutzer ihrer Mitverantwortung für die so wichtige Infrastruktur gerecht zu werden und diese jeweils für sich auch bestmöglich zu nutzen. Damit wird eine weitere Symbiose, die zwischen Zentral und Dezentral ermöglicht. Zudem ist eine Symbiose zwischen Markt und Physik schon länger überfällig.

 

Kontakt: Dr.-Ing. Franz Hein, Esslingen, FHein_ES@web.de

MVV Energie AG

www.mvv.de

Mit mehr als 6.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 4,1 Milliarden Euro gehört die börsennotierte MVV Energie AG zu den führenden Energieunternehmen in Deutschland. Die Unternehmensgruppe besetzt alle Stufen der energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette – von der Energieerzeugung, dem Energiehandel und der Energieverteilung über eigene Netze bis zum Vertrieb und zum Energiedienstleistungsgeschäft. Mit ihrer Unternehmensstrategie setzt die MVV konsequent auf den Ausbau erneuerbarer Energie, die Stärkung der Energieeffizienz sowie die Kraft-Wärme-Kopplung in Verbindung mit der umweltfreundlichen Fernwärme. Auch der Vertrieb richtet sich auf das Energiesystem der Zukunft aus: Im Mittelpunkt stehen dabei die Kunden mit ihren individuellen Bedürfnissen und Erwartungen. Bei der Entwicklung innovativer Produkte und Geschäftsmodelle setzt das Mannheimer Unternehmen auf die gewachsene Kompetenz und das Know-how seiner Mitarbeiter und gewährleistet damit den Kunden aus Industrie, Gewerbe und Privathaushalten eine zuverlässige, wirtschaftliche und umweltfreundliche Energieversorgung.

MVV Energie ist ein Unternehmen in der Metropolregion Rhein-Neckar.

 

 

Reutlinger Energiezentrum für Dezentrale Energiesysteme und Energieeffizienz (REZ)

www.REZ.de

Das Reutlinger Energiezentrum für Dezentrale Energiesysteme und Energieeffizienz (REZ) als kooperativer Lehr- und Forschungsverbund gefördert von der Karl Schlecht Stiftung und dem privaten Förderer Bruno Kümmerle steht in der Verantwortung kluge Köpfe für "Die Energiewende" auf höchstem Niveau auszubilden. Im Februar 2015 ging dafür der Masterstudiengang „Dezentrale Energiesysteme und Energieeffizienz“ an der Hochschule Reutlingen an den Start. Mit dem Ziel, dass die künftigen Absolventen und Absolventinnen über hervorragende Kenntnisse in Energietechnik und Energiewirtschaft verfügen und sich sicher im globalen Geschäftsumfeld bewegen.

Dafür haben wir uns perfekt vernetzt: durch den Verbund von Hochschule und zahlreichen Unternehmen bieten wir ein besonderes Ausbildungs- und Forschungskonzept. Seit 2015 begleiten wir den Transformationsprozess in der Energieversorgung. Wir entwickeln Lösungen für eine vermehrt dezentrale Energieversorgungsstruktur, gestützt auf erneuerbaren Energien, Kraft-Wärme-Kopplung, Speicher- und Effizienztechnologien.

Anwendbare Forschung: innovativ und ganzheitlich

Unser Ansatz ist ganzheitlich und transdisziplinär. Wir entwickeln und realisieren dezentrale Energieerzeugungssysteme und arbeiten aktiv an der Verbesserung der Energieeffizienz. Dabei berücksichtigen und transferieren wir technische, betriebswirtschaftliche und gesellschaftliche Aspekte. Kundenbedürfnisse und regulatorische Opportunitäten werden strategisch integriert und umgesetzt.

Wir sind Kooperationspartner für:

› Industrie und Wirtschaft

› Energieversorgungsunternehmen

› Kommunen und Verwaltung

› Forschungs- und Bildungseinrichtungen

Wir bieten:

› Forschung und Entwicklung auf hohem Niveau

› Klärung konzeptioneller Fragestellungen

› Gremienarbeit

› Beratungs- und Ausbildungstätigkeiten

› Gutachten

› Geräteprüfungen und Zertifi zierungsmessungen an den Prüfständen der Hochschule

RTS Wirtschaftsprüfer

RTS Wirtschaftsprüfer

schäffler sinnogy

www.schaeffler-sinnogy.de

 

schäffler sinnogy ist ein junges Innovationsunternehmen in Freiburg i.Br. mit Schwerpunkten in den Bereichen Innovation und Energie. Im Bereich Innovation unterstützt schäffler sinnogy Startups und etablierte Unternehmen, mit schlanken Innovationsmethoden und -strategien schneller und erfolgreicher neue Märkte zu erschließen. Im Bereich Energie unterstütz schäffler sinnogy die Entwicklung und Erprobung von innovativen Geschäftsmodellen und Lösungen für die dezentrale Erzeugung, Messung, Speicherung und Vermarktung von erneuerbaren Energien. schäffler sinnogy ist Initiator und Koordinator des solbat-Anwendernetzwerks für Energiespeicher. Zu den Kunden von schäffler sinnogy gehören namhafte Unternehmen und Netzwerke aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Seven2one

www.seven2one.de

Seven2one ist Gründungsmitglied bei der Smart Grids-Plattform Baden-Württemberg e.V., um mit seinem Know-how und seiner Softwareplattform die Energiewende mit voran zu treiben. Seit Dezember 2015 ist Seven2one Geschäftsführer Dr.-Ing. Christoph Schlenzig Vorstandsmitglied bei der SmartGridsBW.

Energiemanagement der Zukunft: Intelligent, integriert und in Echtzeit

Der stark wachsende Anteil an erneuerbarer Stromerzeugung macht es notwendig, Verbrauch und Erzeugung durch Smart Grids enger und vor allen Dingen zeitnah aufeinander abzustimmen. Dabei werden neue Produkte, neue Marktplätze und neue Geschäftsmodelle entstehen. Die Märkte werden regionaler und die Anzahl der Marktteilnehmer nimmt zu. Gleichzeitig werden die verfügbaren Datenmengen stark zunehmen und die Optimierungsprozesse müssen schneller ablaufen, da bei einer unerwarteten Veränderung der Einspeisung von Strom aus Wind und Photovoltaik sofort neu geplant und optimiert werden muss.

Eine effiziente und wirtschaftliche Nutzbarmachung von Flexibilitätspotentialen in der Energieversorgung ist essentiell für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende. Um eine optimale Integration erneuerbarer Energiequellen zu erreichen, müssen alle Marktteilnehmer vernetzt werden - vom Verbraucher über die Speicher bis zum lokalen Erzeuger.

IKT als Erfolgsfaktor

Um dieses Ziel zu erreichen, wird eine modulare Smart-Data basierte Infrastruktur benötigt, welche Services für Datenintegration, Analyse, Reporting, Optimierung, Entscheidungsunterstützung und automatische Steuerung anbietet. Seven2one entwickelt seine Daten-Hub-Technologie mit Smart Data-Technologien entsprechend weiter, dass ein Energiemanagement und ein optimierter Flexibilitätshandel zeitnah möglich werden.

 

Als führender Softwarehersteller für die Energiewirtschaft im deutschsprachigen Raum unterstützen wir Energieversorgungsunternehmen, Energiedienstleister und energieintensive Industrieunternehmen bei der digitalen Transformation und der Realisierung Ihrer Smart-Energy-Geschäftsmodelle – mit maßgeschneiderten Softwarelösungen für die Energiemärkte der Zukunft. Unsere Mission ist es, unsere Kunden zu Helden der Energiewende zu machen.

Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim GmbH

www.swlb.de

Als kommunales Unternehmen ist die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim GmbH (SWLB) Motor der Energiewende vor Ort, kümmert sich aktiv um die Zukunftsvorsorge und trägt mit modernen und hocheffizienten Wärme- und Stromerzeugungsanlagen zu einer nachhaltigen Energieversorgung bei.

Die SWLB bietet innovative Lösungen für den effizienten Umgang mit Energie, die Energieerzeugung und den klimaschonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen.

In diesem Zusammenhang arbeitet die SWLB zukunftsweisende Konzepte aus und engagiert sich seit Jahren für die Weiterentwicklung neuer Erzeugungstechnologien.

 

Im Themenbereich „Smart-Grid“ ist die SWLB innerhalb mehrerer Pilotprojekte aktiv, in denen über Energiesektoren hinweg neue Betriebsstrategien für Erzeugungs- und Verbrauchseinheiten entwickelt und unter Einsatz von intelligenten Mess- und Steuerungseinheiten netz- und marktdienliche Ziele verfolgt werden.

Die parallele Ausgestaltung innovativer Geschäftsmodelle sowie die Erschließung neuer Geschäftsfelder im Energie- bzw. Telekommunikationssektor spielen hierbei eine besondere Rolle.

Hierdurch ist die SWLB früh in den Digitalisierungsprozess der Energiewende involviert und sichert sich ihre Position im zukünftigen Energiemarkt.

Venios

 

Venios als aufstrebendes Unternehmen im Energiesektor entwickelt neuartige Smart Grid-Lösungen und ist mit zwei Produkten auf dem Markt etabliert.

Venios unterstützt mit der neuartigen IT- Lösung Venios Energy Solution (VES) Verteilnetzbetreiber bei der Planung,- Überwachung und Steuerung von unterbestimmten Nieder- und Mittelspannungsnetzen. Transparenz in diesen Netzbereichen ermöglicht den Verteilnetzbetreibern CAPEX und OPEX zeitlich und örtlich zu optimieren. 

Andererseits beschäftigt sich Venios auch in der Planung, Optimierung und Auslegung von Energiesystemen zur dezentralen Erzeugung, sowie in der Kostenoptimierung des Energiebezugs allgemein. Das zugehörige Produkt ist das Venios Energy Management (VEM) und wird unter anderem von Versorgern, Großunternehmen oder Stadtwerken mit Erfolg im Vertrieb zur Umsatzsteigerung eingesetzt. 

Nähere Informationen zu Venios, den Produkten und Dienstleistungen finden Sie unter www.venios.de .

Dr. rer. nat. Christoph Jehle

Seit der Dissertation über die leitungsgebundene Energieversorgung im Südwesten von den ersten Anfängen bis zur künftigen Entwicklung arbeite ich im direkten Umfeld der bundesdeutschen Energiepolitik. Mit der Tätigkeit als Referent für Energieeffizienz im Bonner Forum für Zukunftsenergien und als Organisator von Fach-Konferenzen in Deutschland und China, erweiterten sich die Aktivitäten und Kontakte sowohl in Europa, als auch nach Fernost.  

Für die Deutsche Bundesstiftung Umwelt in Osnabrück habe ich die Konzeption der Kampagne zur Reduzierung der Standby-Verluste elektrischer Geräte entwickelt, die dann auf die Deutsche Energie-Agentur (dena) in Berlin übertragen wurde. Mit meiner Mitarbeit im Projekt MikroNetz habe ich das Thema energieeffiziente elektrische Geräte mit einer weltweiten Markt-Recherche zu den damals verfügbaren externen Netzteilen weitergeführt. Nach der Verabschiedung der EU-Ökodesign-Richtlinie im Jahre 2005 erweiterte sich mein Tätigkeitsfeld um das Thema Ökodesign-Vorbereitungsstudien. Diese Studien untersuchen im Detail, ob für ausgewählte Produktgruppe Möglichkeiten bestehen, die Energieeffizienz zu steigern und auf welchen Wegen dies erreicht werden kann, ohne dabei letztlich die Kosten für den Verbraucher zu erhöhen.

Zahlreiche Beratungstätigkeiten in Bereichen wie Fuel Cells, Energy Harvesting, Textil-Elektronik, Haustechnik und hochwertige Audiogeräte kamen im Laufe der Jahre dazu. In diesem Zusammenhang kam es zu mehreren erfolgreichen Patentanmeldungen und einer Erweiterung des Arbeitsfeldes um die Bereiche Smart Home, Smart Meter sowie Smart Grids und die im EU-Umfeld geplanten Aktivitäten in diesem Bereich.

Als Fachbuchautor im Bereich Erneuerbare Energien und Energieeffizienz stelle ich fachlich komplexe technische Themen allgemeinverständlich dar und schreibe für den VDE-Verlag sowie Online-Publikationen wie den Spiegelfechter, die NachDenkSeiten und Telepolis

Schwerpunkt meiner aktuellen Arbeit ist die Bündelung von Interessen unterschiedlicher Stakeholder im Technikbereich und die erfolgreiche Kommunikation der jeweiligen Themen in Print- und Onlinemedien.

www.torial.com/en/christoph.jehle

Andreas Kießling

www.energieorganismus.de

Als freiberuflicher Berater beteilige ich, Andreas Kießling, mich an der Gestaltung intelligenter Energiesysteme sowie der Smart Grids als deren Basis mit Beratungs- und Lehrtätigkeiten sowie Projektentwicklung und -leitung bezüglich Energietechnologie in Verbindung mit Informations- und Kommunikationstechnologie, Energieökonomie subsidiärer und verbundener Energielösungen, Energiepolitik sowie Energielandschaftsentwicklung.

Die Forderungen für Umgehungsnachhaltigkeit erzeugen einen starken Druck zur Transformation des Energiesystems. Sie bieten aber bei offener Sichtweise auf das gesellschaftliche Gesamtsystem höchste Chancen für neues ökonomisches Wachstum mit zusätzlichen Wertschöpfungsmöglichkeiten trotz gleichzeitiger Senkung der Ressourcenverbräuche für neue und alte Unternehmen, für die Menschen, die Kommunen und Regionen in Verbindung mit der Stärkung Deutschlands im internationalen Kontext. Wachstum und Schonung des natürlichen Kapitals der Erde sind kein Gegensatz.

Umgebungsnachhaltigkeit des zukünftigen Energiesystems, verbunden mit neuen Möglichkeiten des ökonomischen Wachstums im unmittelbaren Lebens- und Wirkungsumfeld von Menschen, Unternehmen und Regionen sowie die erforderliche Zugriffssicherheit auf Energie sind untrennbar verbunden.  Die grundlegende Voraussetzung zur Beherrschung dieser Dreiecksbeziehungen besteht in der medienübergreifenden Flexibilisierung des Energiesystems zwischen Elektrizität, Wärme, Gas und Verkehr sowie in der Verbundenheit von Akzeptanz erzeugender subsidiärer Partizipation vielfältiger Akteure eines dezentraleren Energiesystems mit zentralen Energieressourcen und Transportnetzen im nationalen und europäischen Kontext.

Grundlage für Flexibilisierung und Verbundenheit dezentraler und zentraler Systeme sind intelligente Energieinfrastrukturen (Smart Grids), die als Basis des zukünftigen Energiesystems mit einem hohen Grad an Prozessautomatisierung und Interaktionen auf Energiemarktplätzen die zunehmende Industrialisierung der Energiewirtschaft zu einem System vielfältiger Beteiligungen und Interaktion von Prosumenten ermöglichen.

Vielfalt der Energieflüsse, Subsidiarität in Verbindung mit zentralen Ressourcen, Energieeffizienz in allen Bereichen und sich daraus ergebende neue Energiedienstleistungen sowie die notwendige intelligente Infrastruktur sind wirtschaftlicher Motor zur Entfaltung vielfältiger neuer Unternehmensaktivitäten.

Johannes H. Thomé

Smart Grids als Basis sicherer und nachhaltiger Energieversorgung – dafür setze ich mich als Geschäftsführer der EFEN GmbH seit Jahren ein. Leider hat sich in Deutschland trotz guter Absichten und politischer Willensbekundungen nach dem Beschluss zur Energiewende in 2011 nicht viel Konkretes getan. Inzwischen erkennen andere Länder außerhalb Europas den Nutzen und das Potential von Smart Grids und beschleunigen Dank unbürokratischer Prozesse und zentraler Entscheidungsorgane die Planung und den Aufbau modernster Netzinfrastruktur als Beispiel zukünftiger Lösungen mit Pilotcharakter. Eine Smart City mit Macro- und Micro-Grids ist dort keine Theorie mehr. Mein Ziel ist es, die ökologischen Ziele mit den ökonomischen Möglichkeiten zu verknüpfen und intelligente Lösungen „Made in Germany“ weltweit zu vermarkten, ähnlich dem Modell des Recyclings in den 1980er-Jahren. SmartGridsBW bietet mit der Verknüpfung von Energiewirtschaft, Industrie, Politik und Wissenschaft eine einzigartige Plattform. Deshalb möchte ich mich persönlich engagieren.